Cam­ping am Gar­da­see – Die schöns­ten Orte am Ost­ufer entdeckenvon am

Camping Cisano e san Vito

Der Gar­da­see zählt zu den belieb­tes­ten Rei­se­zie­len Ita­li­ens. Beson­ders das Ost­ufer begeis­tert mit idyl­li­schen Orten wie Lazi­se, Bar­do­li­no oder Mal­ce­si­ne, traum­haf­ten Cam­ping­plät­zen und zahl­rei­chen Aus­flugs­mög­lich­kei­ten. In die­sem Gui­de zei­gen wir Ihnen die schöns­ten High­lights und Sehens­wür­dig­kei­ten rund um Ihren Cam­ping­ur­laub am Gardasee.

 

Cam­ping-Tipp: Der idea­le Aus­gangs­punkt für Ihren Cam­ping­ur­laub am Gardasee

Der Gar­da­see ist der per­fek­te Aus­gangs­punkt für unver­gess­li­che Urlaubs­ta­ge. Ent­de­cken Sie char­man­te Städ­te, beein­dru­cken­de Berg­land­schaf­ten und traum­haf­te Rad- und Wan­der­we­ge – alles ganz in Ihrer Nähe. Genie­ßen Sie ita­lie­ni­sche Spe­zia­li­tä­ten, ent­span­nen Sie am See oder erle­ben Sie jeden Tag etwas Neu­es. Ob Kurz­trip oder Som­mer­ur­laub: Rund um den Gar­da­see war­tet Ihr nächs­tes Aben­teu­er. Fin­den Sie jetzt Ihren Cam­ping­platz am Gar­da­see und genie­ßen Sie Cam­ping von sei­ner schöns­ten Seite.

 

Die schöns­ten Orte am Ostufer

Cis­a­no

Ein gemüt­li­ches klei­nes Ört­chen zwi­schen Lazi­se und Bar­do­li­no mit ein paar Restau­rants, klei­nen Strän­den und einer Pro­me­na­de. An sich nichts Beson­de­res, aber weil der Cam­ping­platz, auf dem ich über­nach­tet habe, nur ein paar hun­dert Meter ent­fernt lag, habe ich hier gleich drei­mal geges­sen. Und jedes Mal war es im La Dar­se­na, „the best place to eat“, wie man mir gesagt hat­te. Und da die Ter­ras­se jeden Abend bis auf den letz­ten Platz gefüllt war und mir die gegrill­ten Gar­ne­len am ers­ten Abend so gut geschmeckt haben, bin ich dem La Dar­se­na treu geblieben.

 

Cam­ping-Tipp: Cam­ping Cis­a­no San Vito am Gardasee

Der Cam­ping­platz Cis­a­no San Vito am Gar­da­see ist eine idea­le Wahl für Fami­li­en, die Erho­lung und Aben­teu­er ver­bin­den möch­ten. Direkt zwi­schen Lazi­se und Bar­do­li­no gele­gen, bie­tet der Cam­ping­platz einen pri­va­ten Sand­strand, Pools mit Was­ser­rut­schen sowie zahl­rei­che Frei­zeit­mög­lich­kei­ten. Auch Aus­flü­ge nach Sir­mio­ne, Vero­na oder in den Frei­zeit­park Garda­land sind schnell möglich.

Unser Tipp: Ent­de­cken Sie die schöns­ten Orte rund um den Gar­da­see und genie­ßen Sie die per­fek­te Mischung aus Natur, Kul­tur und ita­lie­ni­schem Lebensgefühl.

 

Auch als es zu reg­nen begann, auf dem Was­ser Schaum­kro­nen tanz­ten und das reins­te Cha­os aus­brach: Kell­ner rann­ten mit Tisch­de­cken, Glä­sern und Tel­lern hin und her. Inner­halb von fünf Minu­ten war das gan­ze Lokal nach drin­nen ver­legt – ein ein­zi­ges Durch­ein­an­der. Wer saß wo und hat­te was bestellt? Doch schließ­lich bekam ich mei­nen köst­li­chen, gegrill­ten Zan­der ganz kor­rekt serviert.

Lazi­se

Wenn ich durch eines der drei noch erhal­te­nen Stadt­to­re das mit­tel­al­ter­li­che Zen­trum von Lazi­se betre­te, bin ich ange­nehm über­rascht. Es ist rela­tiv ruhig, obwohl man mitt­wochs angeb­lich über die Köp­fe der Leu­te hin­weg­schau­en muss, denn dann ist Markt­tag. Die Atmo­sphä­re ist ent­spannt, es gibt vie­le bun­te Gebäu­de, gemüt­li­che Gas­sen und klei­ne Plät­ze. Der alte Hafen mit sei­nen roten und blau­en Fischer­boo­ten ist sehr male­risch und lädt zu einem gemüt­li­chen Spa­zier­gang ent­lang der schö­nen Ufer­pro­me­na­de ein. Außer­dem gibt es eine wun­der­schö­ne Kir­che, die San Nic­colò, und ein Schloss namens Scaligeri.

Da mein Magen zu knur­ren beginnt, mache ich mich auf die Suche nach einem net­ten Restau­rant – und ja, auch hier ist die Aus­wahl rie­sig. An jeder Ecke fin­det man eine Oste­ria. Mein Blick fällt auf die höher gele­ge­ne Ter­ras­se des Ris­tor­an­te Clas­si­que an der Pro­me­na­de. Spä­ter lese ich, dass es eines der schöns­ten Loka­le in Lazi­se ist – und ich kann das gut nach­voll­zie­hen. Das Clas­si­que, das auch ein Hotel ist, befin­det sich in einer reno­vier­ten alten Vil­la mit statt­li­chen Türen und Mosa­ik­fuß­bö­den. Und ja, das Essen – ich hat­te Lachs-Tatar – war mehr als köstlich.

 

Bar­do­li­no

Bar­do­li­no gehört zu den belieb­tes­ten Urlaubs­or­ten am Gar­da­see und wird oft als das „glück­lichs­te Dorf“ am Gar­da­see bezeich­net – wegen sei­ner wun­der­schö­nen Lage direkt am Was­ser, der gemüt­li­chen Atmo­sphä­re im char­man­ten his­to­ri­schen Zen­trum und, nicht unwe­sent­lich, wegen der berühm­ten Bar­do­li­no-Wei­ne. Aber natür­lich ist man nicht der Ein­zi­ge, der hier sein Glück sucht, und so war ich schon früh am Mor­gen dort. Ich lie­be es, eine Stadt beim Erwa­chen zu erle­ben. Wenn es noch ruhig ist, die Trat­to­ri­en geschlos­sen und die Geschäf­te gera­de erst ihre Türen öff­nen, ent­fal­tet sich der wah­re Charme eines Ortes.

An den Ter­ras­sen am Hafen mit den bun­ten Fischer­boo­ten wur­de schon flei­ßig Kaf­fee getrun­ken und ers­te Besu­cher war­te­ten bereits dar­auf, mit dem Hop-on-Hop-off-Boot von Navi­gar­da zu ande­ren Orten am See gebracht zu werden.

 

Aus­flugs­tipp: Rund­fahr­ten mit dem Boot
Gera­de in der Hoch­sai­son kann es auf den Stra­ßen rund um den Gar­da­see sehr voll wer­den. Wer also ein Städt­chen oder einen Strand besu­chen möch­te, ohne im Stau zu ste­hen oder lan­ge nach einem Park­platz zu suchen, kann ein­fach irgend­wo am See in die Hop-on-Hop-off-Fäh­re von Navi­gar­da steigen.

 

Bar­do­li­no hat eine wun­der­schö­ne Ufer­pro­me­na­de und die Piaz­za Matteot­ti bil­det das Herz­stück der Stadt – eben­so wie die im 18. Jahr­hun­dert erbau­te Kir­che San­ti Nicolò e Severo. Die schma­len Gas­sen des auto­frei­en Zen­trums ver­lau­fen recht­wink­lig vom See­ufer aus. Das, so erzählt mir der Kell­ner, liegt dar­an, dass Bar­do­li­no ursprüng­lich ein Fischer­dorf war. Die Fischer leg­ten die Stra­ßen so an, dass sie mit ihren Boo­ten direkt zu den Häu­sern gelan­gen konnten.

Uferpromenade in Bardolino

Ufer­pro­me­na­de in Bardolino

Frü­her war Bar­do­li­no von einer qua­dra­ti­schen Stadt­mau­er mit zwei Toren und vier Tür­men umge­ben. Lei­der ist die­se nicht voll­stän­dig erhal­ten geblie­ben, aber zwei Stadt­to­re ste­hen noch. Bei einem davon gibt es einen gro­ßen Park­platz. Natür­lich fin­det man hier vie­le Geschäf­te, die Wein und ande­re regio­na­le Spe­zia­li­tä­ten ver­kau­fen. Und wie gesagt, als ich dort war, hat­ten die Restau­rants noch geschlos­sen. Soll­te man aber mit­tags oder abends in Bar­do­li­no sein, lohnt sich ein Besuch der Oste­ria Due Nani. Wer dem Tru­bel ent­flie­hen möch­te, fährt ein Stück in die Hügel und genießt das Essen im roman­ti­schen Gar­ten von La Dacia.

Mein Blick fiel auch auf Munus – ein klei­ner Laden mit ange­schlos­se­ner Bis­tro-Wein­bar und Restau­rant im Gar­ten von Il Bor­go nahe dem gro­ßen Park­platz. Il Bor­go ist wie ein klei­nes Dorf in der Stadt mit meh­re­ren Loka­len und Geschäften.
Und übri­gens: wer Bar­do­li­no mal von oben sehen möch­te, fin­det ganz in der Nähe ein Rie­sen­rad. Außer­dem wer­den regel­mä­ßig Wein­fes­te orga­ni­siert. Ter­mi­ne und wei­te­re Events unter die­sem Link.

 

Wein­mu­se­um

Wie bereits erwähnt, ist Bar­do­li­no berühmt für den roten Bar­do­li­no D.O.C. – eine ita­lie­ni­sche Qua­li­täts­be­zeich­nung, die für „Deno­mi­na­zio­ne di Ori­gi­ne Con­troll­a­ta“ steht. In Bar­do­li­no gibt es sogar ein eige­nes Muse­um, das die­sem köst­li­chen Trop­fen gewid­met ist: das Museo del Vino. Es befin­det sich im Wein­gut Can­ti­na Zeni in Bardolino.

Hier kann man his­to­ri­sche Werk­zeu­ge und anti­ke Gegen­stän­de besich­ti­gen und alles über den Wein­an­bau und die Ver­ar­bei­tung der Trau­ben erfah­ren. Natür­lich darf auch eine Wein­ver­kos­tung nicht feh­len – und die Gele­gen­heit, eine oder meh­re­re Fla­schen mit nach Hau­se zu neh­men. Der Ein­tritt ins Muse­um ist kos­ten­los, aber man hofft natür­lich, dass man sich am Ende doch nicht ganz mit lee­ren Hän­den verabschiedet.

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Wein­pro­be im Weingut

Die Bar­do­li­no-Wein­stra­ße, auch bekannt als Stra­da del Vino, führt ent­lang unzäh­li­ger Wein­ber­ge und Wein­kel­ler, in denen man den Bar­do­li­no-Wein pro­bie­ren kann. Die Rou­te ist etwa 80 Kilo­me­ter lang und ver­läuft durch die Gemein­den Bar­do­li­no, Cos­ter­ma­no sul Gar­da, Gar­da, Rivo­li, Cavai­on Vero­ne­se und Affi.

Mei­ne Neu­gier wur­de durch die Web­site des Wein­guts Tenu­ta San­ta Moni­ca geweckt – eines der his­to­rischs­ten Häu­ser der Regi­on. Auch wenn es tech­nisch gese­hen zur Val­po­li­cel­la-Regi­on gehört und nicht zur Bar­do­li­no-Zone, hat das mei­ne Vor­freu­de kei­nes­wegs geschmä­lert. Ich trin­ke näm­lich sehr ger­ne Val­po­li­cel­la. Das über 500 Jah­re alte Wein­gut samt beein­dru­cken­der Vil­la befin­det sich im Besitz der Fami­lie Ber­ta­ni. Gugliel­mo, einer der bei­den Brü­der, die das Anwe­sen von ihrem Vater Gaet­a­no über­nom­men haben, führ­te mich per­sön­lich herum.

Wäh­rend wir durch einen Raum mit stroh­be­deck­ten Gestel­len gehen, erzählt er mir, dass in die­ser Gegend neben Val­po­li­cel­la auch der berühm­te Ama­ro­ne-Wein pro­du­ziert wird. Die Trau­ben für Ama­ro­ne wer­den vor der Wein­her­stel­lung drei Mona­te lang auf spe­zi­el­len Mat­ten getrock­net. Ein erfah­re­nes Team über­prüft täg­lich den Trock­nungs­grad. Durch den Was­ser­ver­lust steigt der Zucker­ge­halt – und somit auch der Alko­hol­ge­halt – des spä­te­ren Weins.

WeinverkostungDie Wei­ne der Fami­lie wer­den ent­we­der in Tanks hin­ter Mau­ern oder in gro­ßen Holz­fäs­sern gela­gert. Man­che Fäs­ser sind so rie­sig, dass sie bis zu 18.000 Liter fas­sen – auch wenn die­se kaum noch genutzt wer­den. Laut Gugliel­mo, der sich meist in den Wein­ber­gen auf­hält, ist hier alles ech­te Handarbeit.

Nach der Füh­rung folg­te eine pri­va­te Ver­kos­tung. Die Geschich­ten hin­ter den ein­zel­nen Wei­nen könn­te ich nicht voll­stän­dig wie­der­ge­ben – nicht etwa, weil ich zu viel getrun­ken hät­te (ich habe alles ord­nungs­ge­mäß aus­ge­spuckt, ver­steht sich), son­dern weil Gugliel­mo so viel zu erzäh­len wuss­te. Was mir jedoch im Gedächt­nis blieb: Alle Wei­ne waren köst­lich. Des­halb nahm ich eine Fla­sche Clas­si­co Val­po­li­cel­la D.O.P. mit nach Hau­se – den Rest der Geschich­te soll­ten Sie am bes­ten selbst vor Ort erleben.

Auf dem Rück­weg nach Bar­do­li­no besuch­te ich noch ein wei­te­res Wein­gut: Masi Tenu­ta Cano­va. Hier ist die Fami­lie Bos­cai­ni bereits in der sechs­ten Gene­ra­ti­on für die Masi-Wei­ne ver­ant­wort­lich. Lei­der kam ich gera­de an, als ein Rei­se­bus vol­ler Tou­ris­ten ein­traf. Die Mit­ar­bei­ten­den waren ver­ständ­li­cher­wei­se alle damit beschäf­tigt, um die Gäs­te zu betreu­en. Das mach­te mir aber nichts aus: Wäh­rend die Besu­cher groß ein­kauf­ten, schlen­der­te ich durch den roman­ti­schen Gar­ten mit vie­len Sitz­plät­zen, duf­ten­den Kräu­tern, blü­hen­den Blu­men und Zitronenbäumen.

Übri­gens: Ent­lang der Wein­stra­ße gibt es noch vie­le wei­te­re Wein­gü­ter, die zum Besuch ein­la­den. Man erkennt sie leicht an den Schil­dern ent­lang der Stra­ße. Ich bin ein gro­ßer Wein­lieb­ha­ber, aber selbst mir war es irgend­wann zu viel, bei jedem Schild anzuhalten.

 

Oli­ven­öl­mu­se­um

Die Regi­on rund um Bar­do­li­no ist nicht nur für ihre Wein­ber­ge bekannt – auch Oli­ven­bäu­me prä­gen das Land­schafts­bild. Seit 1988 befin­det sich in Cis­a­no, süd­lich von Bar­do­li­no, ein Oli­ven­öl­mu­se­um, das der Fami­lie Tur­ri gehört – einem der größ­ten Oli­ven­öl­pro­du­zen­ten der Region.

Im Muse­um sieht man his­to­ri­sche Werk­zeu­ge, Pres­sen und Gerä­te. Man erfährt alles über die ver­schie­de­nen Pha­sen des Oli­ven­an­baus und der Ölher­stel­lung. Nach dem Rund­gang durch die Aus­stel­lung lan­det man – wie soll­te es anders sein – im Shop. Und der ist gut besucht: über­all Men­schen mit Kör­ben vol­ler Oli­ven­öl, Tapen­a­den­glä­ser, Schnei­de­bret­ter und Kos­me­tik­pro­duk­te auf Olivenölbasis.

Weil das Sor­ti­ment an Oli­ven­ölen so umfang­reich ist – alle mit unter­schied­li­chem Geschmack, Aro­ma und Inten­si­tät – darf man alles pro­bie­ren. Ich ent­schied mich letzt­end­lich für die Vari­an­te Gar­da D.O.P. mit gol­de­nem Eti­kett. Laut dem Oli­ven­öl-Exper­ten ist D.O.P. ein von der Euro­päi­schen Uni­on ver­lie­he­nes Qua­li­täts­sie­gel für extra nati­ves Oli­ven­öl vom Gar­da­see. Es garan­tiert, dass das Öl zu 100 % aus Oli­ven aus der genann­ten Regi­on stammt.

Er erklär­te mir auch, wie man gutes Oli­ven­öl ver­kos­tet: zuerst rie­chen, dann einen Löf­fel voll trin­ken und – falls gewünscht – mit einem Stück Brot wei­ter­pro­bie­ren. Gene­rell sei es laut ihm übri­gens eine gute Idee, täg­lich einen Löf­fel extra nati­ves Oli­ven­öl zu sich zu neh­men. Es sei reich an Anti­oxi­dan­ti­en und gesun­den Fet­ten, die Ent­zün­dun­gen hem­men und das Herz schüt­zen. Außer­dem hilft es bei der Auf­nah­me wich­ti­ger Vit­ami­ne. Anders gesagt: one spoon a day keeps the doc­tor away 😉

Mit einer Fla­sche unter dem Arm und dem fes­ten Vor­satz, täg­lich einen Löf­fel Oli­ven­öl zu neh­men, ver­ließ ich den Laden – wobei ich geste­hen muss, dass ich die­sen Vor­satz nach ein paar Tagen schon wie­der ver­ges­sen hat­te. Zeit also, den Faden wie­der aufzunehmen!

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Pun­ta San Vigilio

Die schöns­ten Ent­de­ckun­gen macht man oft spon­tan – so war es auch bei Pun­ta San Vigi­lio. Irgend­wo zwi­schen Gar­da und Tor­ri del Bena­co sah ich ein Hin­weis­schild und hielt ein­fach an. Die­se mär­chen­haf­te Halb­in­sel war die Über­ra­schung des Tages. Der Park­platz war kos­ten­los – schon mal ein guter Start – und beim Spa­zier­gang über die Zypres­sen­al­lee staun­te ich immer mehr.

Rechts fand ich den Ein­gang zur Rivie­ra Beach Bar. Eine Lie­ge zu mie­ten war mir zu teu­er, aber ich durf­te mich ein­fach so umse­hen. Ich stieß auf einen wun­der­schö­nen Gar­ten mit Son­nen­lie­gen und Son­nen­schir­men und etwas wei­ter auf einen Strand – die Baia del­le Sire­ne, die Bucht der Meer­jung­frau­en. Kris­tall­kla­res Was­ser, eine ruhi­ge Atmo­sphä­re: per­fekt für einen gan­zen Tag vol­ler Son­ne, Schwim­men und Schnorcheln.

Am Ende der Allee liegt eine präch­ti­ge Renais­sance-Vil­la mit einer klei­nen Kir­che, erbaut im 16. Jahr­hun­dert von Ago­s­ti­no Bren­zo­ni. Heu­te ist sie in Pri­vat­be­sitz. Doch das eigent­li­che Mär­chen beginnt im klei­nen Hafen: links davon befin­den sich win­zi­ge Strän­de mit eben­falls glas­kla­rem Was­ser. Dort fin­det man auch ein Hotel und ein Restau­rant mit dem Namen San Vigilio.

Villa in Punta San Vigilio

Vil­la in Pun­ta San Vigilio

Set­zen Sie sich auf die Ter­ras­se oder unter das Stroh­dach mit Wein­re­ben über Ihnen, gelehnt an eine ocker­gel­be Mau­er – Sie füh­len sich wie Ali­ce im Wun­der­land. Kein Wun­der, dass die­ser male­ri­sche Ort eine Inspi­ra­ti­on für Schrift­stel­ler, Künst­ler und Foto­gra­fen war – man kann hier gar nicht auf­hö­ren zu foto­gra­fie­ren. Auch Berühmt­hei­ten wie Napo­le­on, Win­s­ton Chur­chill und König Charles waren hier schon zu Gast.

 

Tor­ri del Benaco

Was für ein char­man­tes Städt­chen am Gar­da­see! Die Häu­ser ste­hen dicht bei­ein­an­der, es gibt zwei Kir­chen, einen idyl­li­schen klei­nen Hafen, eine Pro­me­na­de und eine Burg – dazu gleich mehr. Was Tor­ri del Bena­co aber beson­ders ange­nehm macht, ist die Ruhe. Die Besit­ze­rin eines Deli­ka­tes­sen­la­dens mit Schin­ken und ande­ren Lecke­rei­en ver­riet mir, dass sie gera­de des­we­gen die­sen Ort so liebt. Selbst in der Hoch­sai­son geht es hier viel ent­spann­ter zu als in Bar­do­li­no, Pesc­hie­ra oder Sirmione.

Es war noch zu früh zum Mit­tag­essen, aber wenn ich hier geges­sen hät­te, wäre es wahr­schein­lich im Ris­tor­an­te La Rega­ta gewe­sen – die Spei­se­kar­te und die Lage spra­chen mich an. Für einen tol­len Aus­blick stieg ich auf den Turm der Burg Cas­tel­lo Sca­li­ge­ro, in der auch ein klei­nes, aber inter­es­san­tes Muse­um unter­ge­bracht ist.

Die Burg wur­de 1383 erbaut; erhal­ten ist heu­te noch der West­turm. Im Muse­um gibt es ein Modell des Dor­fes aus dem frü­hen 20. Jahr­hun­dert, aus dem Schlamm gebor­ge­ne Fischer­boo­te, alte Fischer­net­ze, prä­his­to­ri­sche Fels­zeich­nun­gen sowie Werk­zeu­ge für den Oli­ven­an­bau. Beson­ders sehens­wert ist auch die Limo­na­ia – ein his­to­ri­scher Zitronengarten.

Da vie­le Bur­gen rund um den Gar­da­see den Namen „Sca­li­ge­ro“ tra­gen, habe ich ein wenig recher­chiert: Der Name stammt von der Adels­fa­mi­lie Del­la Sca­la, die im Mit­tel­al­ter über Vero­na und die umlie­gen­den Gebie­te herrsch­te. Sie errich­te­ten zahl­rei­che Bur­gen und Fes­tun­gen – oft an stra­te­gi­schen Orten –, um ihre Macht zu sichern und zu demons­trie­ren. Der Begriff „Sca­li­ge­ro“ ist also eine Ablei­tung von Del­la Sca­la. Jetzt wis­sen wir auch das!

 

Cas­tel­let­to di Brenzone

Wie vie­le Orte an der Ost­küs­te des Gar­da­sees gehört auch Cas­tel­let­to di Bren­zo­ne zur soge­nann­ten Oli­ven­ri­vie­ra – auch Sil­ber­küs­te genannt, wegen der silb­rig-grau­en Blät­ter der Oli­ven­bäu­me. Doch neben den Oli­ven­bäu­men fin­det man ent­lang der Stra­ße von Tor­ri del Bena­co auch zahl­rei­che klei­ne Strände.

In Cas­tel­let­to ist der Mas­sen­tou­ris­mus bis­her aus­ge­blie­ben. Es mag nur ein klei­nes Ört­chen sein, aber auch hier gibt es eine Kir­che, einen gemüt­li­chen Platz, einen male­ri­schen Hafen und eine schö­ne Ufer­pro­me­na­de. Da es Mit­tags­zeit war, such­te ich mir einen Platz auf der Ter­ras­se des Ris­tor­an­te Da Umber­to – emp­foh­len von einem Ein­hei­mi­schen, der mir ver­si­cher­te, dass man dort gut essen könne.

Aus Neu­gier frag­te ich die Kell­ne­rin, ob Umber­to auch da sei. Nein, sag­te sie, Umber­to sei inzwi­schen etwas älter und hät­te heu­te frei – genau­so wie sein Bru­der Lou­is, mit dem er das Restau­rant führt. Lou­is’ Frau sei jedoch da, sie fin­de man hin­ter der Bar an der Kasse.

Auf mei­ne Fra­ge, ob Lou­is es nicht scha­de fän­de, dass das Restau­rant nicht nach ihm benannt sei, mein­te sie, dass das Nach­bar­re­stau­rant eben­falls den Brü­dern gehö­re – aller­dings hei­ße es nicht, wie man erwar­ten könn­te, „Da Lou­is“, son­dern „Don Pedro“. War­um das so sei, wis­se sie auch nicht genau. Aber letzt­lich sei das ja egal – Haupt­sa­che, das Essen ist gut. Und das war es auch. Ich habe köst­lich geges­sen – und ver­mut­lich schmeckt es bei Don Pedro genau­so hervorragend.

 

Mon­te Baldo

Der Mon­te Bal­do gehört zu den belieb­tes­ten Aus­flugs­zie­len am Gar­da­see. Für mei­ne Rei­sen im Auf­trag von Gebets­roi­ther erstel­le ich immer im Vor­aus einen Zeit­plan, in dem ich fest­hal­te, was ich wann besich­ti­gen möch­te – dabei berück­sich­ti­ge ich die Lage, die Ent­fer­nun­gen und vor allem das Wet­ter. Für die­sen Mor­gen war mir kla­res Wet­ter ver­spro­chen wor­den – und das ist natür­lich ide­al, wenn man auf den 2.218 Meter hohen Mon­te Bal­do fährt. Lei­der hat­ten sich die Wet­ter­göt­ter in der Nacht ument­schie­den und so lag der Berg kom­plett in den Wolken.

Trotz­dem ent­schied ich mich, unten in Mal­ce­si­ne – dort gibt es übri­gens ein Park­haus – in die Seil­bahn zu stei­gen. Viel­leicht wür­de ich dann zwar die Hand vor Augen nicht sehen kön­nen und die Fotos wären wahr­schein­lich nicht sehr beein­dru­ckend, aber ich woll­te das Erleb­nis trotz­dem nicht ver­pas­sen. Und ich bin froh, dass ich es getan habe.

Seilbahn auf den Monte Baldo mit Malcesine im Hintergrund

Seil­bahn auf den Mon­te Bal­do mit Mal­ce­si­ne im Hintergrund

Die Atmo­sphä­re dort oben ist so ganz anders als unten im Tal – fast wie ein Ski­ur­laub in den Alpen. Es gibt Berg­hüt­ten, und die Tem­pe­ra­tur ist etwa zwan­zig Grad küh­ler. Vie­le Leu­te holen eine Jacke aus ihrem Ruck­sack, und an einem Stand wer­den sogar Schals und Müt­zen ver­kauft. In der Nähe der Berg­sta­ti­on gibt es Wan­der­we­ge, die auch für Kin­der und weni­ger erfah­re­ne Wan­de­rer gut geeig­net sind. Man kann auf ver­schie­de­ne Arten wie­der ins Tal zurück­keh­ren: mit der Seil­bahn, zu Fuß, mit dem Fahr­rad oder – wie eini­ge Aben­teu­rer – mit dem Gleitschirm.

Ich schlen­der­te etwas her­um und mach­te Fotos von der Aus­sicht, die ich eigent­lich gar nicht hat­te, von Lamas, mit denen man wan­dern kann – wobei ich mich fra­ge, war­um man das tun soll­te – und von Kühen. Schon komisch eigent­lich, in den Nie­der­lan­den gibt es so vie­le Kühe, und ich foto­gra­fie­re sie nie. Aber hier oben eben doch. Ich trank auch einen Cap­puc­ci­no in einer Berg­hüt­te – die 5 Euro dafür nahm ich in Kauf. Milch und Kaf­fee müs­sen schließ­lich auch erst ein­mal hier rauf­trans­por­tiert werden.

Die bei­den Brü­der Menot­ti betrei­ben hier oben übri­gens ein Spit­zen­re­stau­rant namens Bai­ta dei For­ti, gele­gen auf 1.798 Metern Höhe. Man kann dort sogar über­nach­ten – gut zu wis­sen, wenn man ein­mal nicht auf dem Cam­ping­platz schla­fen will und sich über­legt, wie schön es wäre, auf dem Berg zu blei­ben, wenn es ruhig wird und die letz­te Seil­bahn ins Tal gefah­ren ist. Es gibt wohl kaum etwas Schö­ne­res, als nach einem Tag vol­ler Wan­de­run­gen und einem herr­li­chen Abend­essen woh­lig müde ins Bett zu fallen.

Ein klei­ner Tipp: Sei­en Sie früh genug da, wenn Sie zum Mon­te Bal­do wol­len. Als ich wie­der unten ankam, stand schon eine lan­ge Schlan­ge an der Seil­bahn. Man kann Tickets auch online buchen und ein Zeit­fens­ter reser­vie­ren, damit einem ein Platz sicher ist.

 

Mal­ce­si­ne

Wie­der unten ange­kom­men, scheint zum Glück die Son­ne. Noch bevor ich das his­to­ri­sche Zen­trum betre­te, reiht sich ein Out­door-Geschäft ans nächs­te – mit Wan­der­schu­hen und Fleece­ja­cken. Ver­ständ­lich, denn der Blick auf den Mon­te Bal­do ist all­ge­gen­wär­tig. Obwohl ich in Mal­ce­si­ne natür­lich nicht allein unter­wegs bin, wirkt das Städt­chen den­noch ange­nehm lebendig.

Die ver­win­kel­ten Gas­sen mit ihren klei­nen Geschäf­ten füh­ren immer wie­der zu neu­en Aus­bli­cken auf den Berg. Beson­ders auf­fäl­lig: das Pflas­ter aus klei­nen, run­den Stei­nen. Frau­en in hohen Absät­zen wan­ken vor­sich­tig dar­über, und auch Roll­kof­fer oder Kin­der­wa­gen haben es nicht leicht. Ich habe Mit­leid mit den Klein­kin­dern, die mit zit­tern­den Zähn­chen im Kin­der­wa­gen sitzen.

Am Platz des alten Hafens – dort lie­gen übri­gens kei­ne Boo­te, wie ich spä­ter erfah­re, die sind wei­ter hin­ten im gro­ßen Hafen – las­se ich mich bei Al Mari­naio nie­der. Der Name lässt ver­mu­ten, dass man hier Fisch essen soll­te, aber ich ent­schei­de mich für eine Käse­plat­te. So köst­lich ita­lie­ni­sche Pas­ta und ande­re Gerich­te auch sind – ich, als Hol­län­de­rin, die mit­tags oft ein Käse­brot isst, hat­te ein­fach mal wie­der Lust dar­auf. Als ich jedoch den gegrill­ten Okto­pus mei­nes Nach­barn sah, bereu­te ich mei­ne Ent­schei­dung ein wenig. Auch Piz­za wird hier ser­viert – wie ich spä­ter sehe, als der fröh­lich sin­gen­de Koch emsig mit Piz­za­teig in der Küche beschäf­tigt ist.

Stimmungsvolles Straßenbild mit Olivenbäumen in Malcesine

Stim­mungs­vol­les Stra­ßen­bild mit Oli­ven­bäu­men in Malcesine

Neben dem char­man­ten Zen­trum hat Mal­ce­si­ne auch eine schö­ne Kir­che, die San­to Ste­fa­no. Die Haupt­at­trak­ti­on aber ist das auf einem Fel­sen errich­te­te Cas­tel­lo Sca­li­ge­ro. Die Burg besteht aus drei Ebe­nen, die durch Brü­cken und Trep­pen ver­bun­den sind, beher­bergt ein klei­nes Muse­um und bie­tet einen spek­ta­ku­lä­ren Aussichtspunkt.

 

Par­co del­le Cas­ca­te di Molina

Die Fahrt vom Gar­da­see zu die­sem Natur­park – nicht weit von Vero­na und gut eine hal­be Stun­de von Bar­do­li­no ent­fernt – ist schon für sich ein High­light. Es ist erstaun­lich, wie schnell sich die Land­schaft ver­än­dert, sobald man nur einen Kilo­me­ter von der Küs­te ent­fernt ist: satt­grü­ne Hügel, Wein­ber­ge, Oli­ven­hai­ne und plötz­lich Ber­ge, die die Sze­ne­rie prägen.

Vom Park­platz bei Moli­na, der bei mei­ner Rück­kehr ziem­lich voll war, läuft man durch das klei­ne Dorf bis zum Ein­gang des Natur­parks. Der Par­co del­le Cas­ca­te liegt auf dem Pla­teau der Mon­ti Les­si­ni und ist ein lie­be­voll gepfleg­ter Park mit vie­len Was­ser­fäl­len, kris­tall­kla­ren Tei­chen, einer prä­his­to­ri­schen Höh­le, Fel­sen, Klip­pen und einem dich­ten Wald. Über­all hört man das Zwit­schern der Vögel und das Rau­schen der Wasserfälle.

Drei Wan­der­we­ge ste­hen zur Aus­wahl: Der Grü­ne ist der kür­zes­te, aber man sieht ent­spre­chend weni­ger. Die rote Rou­te dau­ert etwa eine Stun­de und führt zu allen Was­ser­fäl­len. Die schwar­ze Stre­cke geht tie­fer in den Park hin­ein, dau­ert etwa zwei Stun­den und beinhal­tet zusätz­li­che High­lights wie die Über­res­te einer alten Was­ser­müh­le und die „Grot­ta del­le Tet­te More“. Ein unge­wöhn­li­cher Name – ich weiß – aber die dunk­len Sta­lak­ti­ten in die­ser Höh­le erin­nern man­che offen­bar an eine weib­li­che Brustform.

Alle Wan­der­we­ge sind auch für Kin­der geeig­net und es gibt vie­le Plät­ze zum Aus­ru­hen oder Pick­ni­cken. Auf hal­ber Stre­cke gibt es sogar eine klei­ne Seil­bahn für Kin­der. Fes­te Schu­he und eine Jacke sind emp­feh­lens­wert, denn in den Ber­gen ist es merk­lich kühler.

 

Moli­na

Und wenn man ohne­hin schon im Natur­park ist, lohnt es sich, auch einen Abste­cher in das char­man­te mit­tel­al­ter­li­che Dorf Moli­na zu machen – benannt nach den vie­len Was­ser­müh­len in der Umge­bung. Ich woll­te zwei davon besu­chen: Muli­no di Loren­zo und Muli­no dei Ver­aghi. Bei­de stam­men aus dem 18. Jahr­hun­dert und wur­den lie­be­voll restau­riert. Lei­der stand ich in bei­den Fäl­len vor ver­schlos­se­nen Türen – ver­mut­lich, weil Sonn­tag war.

Wasserfall in Molina

Das Dorf wur­de voll­stän­dig aus dem typi­schen Les­si­nia-Stein gebaut und ver­sprüht his­to­ri­sches Flair. Auf dem klei­nen Kirch­platz fand ein klei­ner Markt statt. Nach der Wan­de­rung durch den Natur­park hat­te ich natür­lich Hun­ger – gestillt habe ich ihn bei Toto­lo Design Caf­fè, einer gemüt­li­chen Wein­bar mit fami­liä­rer Atmo­sphä­re und klei­ner Ter­ras­se. Auf Wein habe ich dies­mal ver­zich­tet – die Val­po­li­cel­la soll­te noch etwas war­ten – aber die Plat­te mit Käse und Wurst war hervorragend.

Beim wei­te­ren Spa­zier­gang durch das Dorf ent­deck­te ich einen klei­nen Tisch, auf dem Trüf­fel zum Ver­kauf lagen. Die Dame dahin­ter sprach aus­schließ­lich Ita­lie­nisch, also lief unser Gespräch haupt­säch­lich über Goog­le Trans­la­te. Sie erzähl­te mir, dass sie und ihr Mann regel­mä­ßig mit ihren zwei Lagot­to Roma­gno­lo Hun­den in den Wald von Les­si­nia gehen, um Trüf­fel zu suchen. Die­se Hun­de­ras­se hat einen beson­ders aus­ge­präg­ten Geruchs­sinn und ist bes­tens für die­se Auf­ga­be geeig­net. Das Ergeb­nis konn­te sich sehen las­sen: beacht­li­che Exem­pla­re zu einem über­ra­schend güns­ti­gen Preis.

Neben Trüf­feln sind Kir­schen das zwei­te gro­ße The­ma in Moli­na – über­all am Stra­ßen­rand fin­den sich klei­ne Ver­kaufs­stän­de. Ein süßer Abschluss für einen erleb­nis­rei­chen Tag.

 

Markt­ta­ge in die­sen Städten:

Mon­tag: Tor­ri del Benaco

Diens­tag: Cas­tel­let­to di Brenzone

Mitt­woch: Lazise

Don­ners­tag: Bardolino

Sams­tag: Malcesine

 

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